Ostern in Sardinien: die traditionellen Süßspeisen und Brote

Ostern in SardinienEine Zutat die nicht fehlen darf, ist das Ei, das Zeichen der Wiedergeburt. Was folgt, fehlt die auf den Tischen, in den Häusern, Sardiniens: das sind die Oster- Süßwaren und das traditionelle Brot in Sardinien.

Pardulas – Bekannt auch unter anderen Namen (wie formaggelle oder casatinas), es handelt sich um kleine Törtchen die gefüllt werden mit Käse- Ricotta, Rosinen und verschiedenen Aromen. Es gibt verschiedene varianten, je nachdem, wo man sich in Sardinien befindet.

Su cocoi – das Ei ist eine elementare Charakteristik, der Osterbrote in Sardinien. Wie im Fall des su cocoi: es geht um ein ganz besonderes Brot mit einer besonderen Konsistenz, in seinem inneren befinden sich ganze Eier..

Pabassinas – Eines der klassischsten Süßwaren zu Ostern in Sardinien. Sie werden auch zu anderen Festen zubereitet, (zum Beispiel zu Allerheiligen), es sind Teigwaren, die wie große Kekse aussehen, deren Zutaten, Mehl Schmalz, Eier Rosinen, geriebene Mandeln oder auch Nüsse sind.

Sa pippia – Ein Brot mit magische Geschmack. Es hat die Form einer kleinen Puppe, mit sieben Beinen, jedes Bein steht für einen Tag der Settimana Santa. Der alten Tradition nach, wurde dieses Brot den Kindern eine Woche vor Ostern geschenkt, sie brachen dann jeden Tag ein Bein ab, in Erwartung auf Ostern.

Mustazzoli – Diese Süßspeise findet man auch in anderen italienischen Regionen, es ist vielleicht die älteste bekannte von allen in Sardinien, in Form eines Parallelogramms zubereitet mit Mehl, Mandeln, Zucker, Eiern, Zitronen, Zimt, und Milch.

Lazzaro – Wie es sich ersehen lässt, bezieht sich der Name auf eine Episode des Evangeliums. Diesem Brot wird die Form eines Mannes gegeben, der in ein Leichentuch gewickelt ist.

Zu den typischen Oster- Süßwaren Sardiniens, sollte man auch die unfehlbaren Amaretti und das Torrone, zählen.

 

Bildquelle: Flickr.com/photos/francescobellu

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